Dein Titel

Gestern habe ich mal wieder Wir Kinder Vom Bahnhof Zoo gelesen. Ein für manche herzzereißendes, dramatisches und leicht berichtähnliches Buch. In mir hat es kein Mileid geweckt. Eher eine Art Verstörtheit.

Ich dachte an vieles, an den Alkohol gestern (wohlbemerkt wenig), an die tagtäglichen Zigaretten, an Keks, an Franzi, an die Grüne Fraktion (haha.) und an allen anderen möglichen Scheiß.

Wenn wir dieses Buch lesen kommt uns dieser Scheiß winzig und lächerlich vor. Es ist nicht so. Wir hängen an Zigaretten und betteln wenn wir keine haben, genau wie Fixer. Am Anfang ist Gras wunderbar, bis man daran hängt. Irgendwann gibt nichts mehr einen Trip und dann kommt die nächste Stufe.

Wir nehmen das Zeug um uns ein neues Gefühl zu verschaffen und später um uns normal zu fühlen. Irgendwas kann nicht stimmen, dass sich der Kreislauf immer wiederholt.

Ich bin nicht besser. Ich rauche, für mein Alter doch schon eine Menge udn trinke am Wochenende einbisschen Alkohol. Es klingt harlos, es ist von den Auswirken vielleicht nicht ganz zu vergleichen aber im Endeffekt dasselbe.

Aufwachen bevr es nicht zu später ist, oder zumindestens ein paar Grenzen zeichnen. Man kann Süchte nicht einfach wie Briefmarken sammeln, es ist doch irgendwo einfach nur dumm. Abe zu schön sich selbst was vorzumachen.

Es klingt nicht hochwissenschaftlichwas ich geschrieben habe, es ist auch nicht von sonderlich vielen Worten geprägt, ich hoffe es bringt zumindestens ein ganz kleines bisschen. Wobei Hoffnung irgendwo kein Talent erfordert.

 

LG. 

24.2.08 15:52
 


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